Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Erdwärme, die sich ständig erneuert und kostenlos ist. Die Erdwärme hält auch an sehr kalten Wintertagen das nötige Niveau für einen wirtschaftlich optimalen Betrieb. Um die Erdwärme nutzbar zu machen, werden Erdkollektoren oder Erdsonden eingesetzt, über die die Erdwärme aufgenommen und zur Wärmepumpe weitergeleitet wird. Kollektoren und Sonden bestehen aus unverrottbaren Kunststoffrohren, die als geschlossene Kreise eingesetzt werden.

Je nach Wärmeträgermedium unterscheidet man zwischen den Betriebsarten: Sole- oder Direkterwärmung.

Bei der Sole-Variante zirkuliert als Wärmeträgermedium Sole (Gemisch aus Wasser und Glycol), welche die Wärme aufnimmt und zur Wärmepumpe leitet.

Die Kollektoren und Sonden unterscheiden sich nur durch die Art der Anwendung:
Kollektoren werden waagrecht im Boden des Grundstücks verlegt, als Schleifen. Dabei ist eine Tiefe von 1,2 – 1,5m ausreichend, um der Wärmepumpe die Energiemenge zu liefern, die zum Beheizen Ihres Hauses benötigt wird, um auch bei großer Kälte für wohlige Wärme zu sorgen.
Für die Errichtung einer Erdsondenanlage sind eine oder mehrere Bohrungen zu erforderlich, in die Schleifen aus Kunststoffrohr eingelassen sind – pro Bohrung zwei Schleifen. Die Tiefe und die Anzahl der Bohrungen hängt von den Bodenverhältnissen und der Heizleistung ab, die für Ihr Haus nötigt ist.